Home Biographie Aktuelles Programme Theater
Hörfunk Film Fernsehen Video CDs
Casting Fotos Presse Kontakt Impressum

AKTUELLES

Volker Kühn - Hommage


Am Freitag, den 6. Oktober 2017, 20:00 Uhr
fand in der Galerie Mutter Fourage, Chausseestr. 15a, 14109 Berlin-Wannsee
ein Konzert mit

Katherina Lange, Holger Off (Gesang) und Nicolai Orloff (Klavier) statt.

Weggefährten und Freunde erinnern in Texten und Einspielern an "den großen Kenner und Chronist der Kabarettgeschichte"
- an den Autor, Fernseh- und Theaterregisseur, Filmproduzent und Freund von Wolfgang Neuss - Volker Kühn.
Im Reichskabarett Berlin brachte er 1968 "Der Guerilla läßt grüßen"auf die Bühne, im HR funkte er sich durch "Bis zur letzten Frequenz",
für das Fernsehen erfand er 1973 die "Notizen aus der Provinz",
Franz Josef Strauss brachte er mit seiner "Pol(h)itparade“ in die deutschen Charts,
am Theater schuf er von "MARLENE" bis "HELLO I'M JONNY CASH"unvergessene Erfolge.
Grund genug, ihm mit dieser Hommage ein Denkmal zu setzen.
Das Publikum erfreute sich an einem Wiedersehen (-hören) u.a. mit Wolfgang Neuss, Dieter Hildebrandt,
Dietmar Schönherr, F.J. Strauss.


Samstag, 15. Juni 2013, 20 Uhr, Kulturscheune der "Mutter Fourage"
Chausseestr. 15a, 14109 Berlin-Wannsee

tuchos LOTTCHEN PACKT AUS
Liederabend mit Katherina Lange

Katherina Lange

Mit Frauen kannte er sich aus. Kurt Tucholsky, der geniale Geist der zwanziger Jahre, war das, was man später einen 'womanizer' nannte. Er hat immer bedauert, dass "man nicht alle haben kann". Seinen diversen Liebschaften hat er im Lottchen mit seinen Geschichten, Gedichten und Chansons ein bleibendes Denkmal gesetzt.
Katherina Lange hat sich all die besseren Hälften, die da "vorübergingen", zur eigenen Figur gemacht. Sie singt und spielt sie alle, die vielerlei Namen hatten. Und sie verkündet schnoddrig einfache Wahrheiten, die ihr der Geliebte in den Mund legte: "Lebst du zu zweit? Lebst du allein? Der Mittelweg wird wohl der rechte sein."

Kartenreservierung unter (030) 805 23 11 oder karten@mutter-fourage.de


Erzwungenes Finale Einladung 15. mai


Studio im Kabarett Theater Distel
direkt am Bahnhof Friedrichstraße

Eenma Friedrichstraße mittenmang
Eine musikalische Zeitreise
mit Katherina Lange und Franziska Troegner

Katherina Lange und Franziska Troegner

Nennen die Berliner Unter den Linden die "Laufstraße", die Leipziger Straße die "Kaufstraße", so heißt die Friedrichstraße in den Goldenen Zwanziger Jahren die "Saufstraße". Abgesehen von Kabaretts und anderen Vergnügungsläden stehen zu dieser Zeit rund um den Bahnhof Friedrichstraße die Theater und Revue-Bühnen mit den prominenten Stars in voller Blüte. Hier wurde Musik- und Theatergeschichte geschrieben.
Katherina Lange und Franziska Troegner begeben sich mit Andreas Peschel am Piano auf eine vergnügliche Zeitreise durch den Szenekietz von gestern. In Liedern, Texten, mit Klatsch und Tratsch werden erstaunliche Parallelen zum Heute aufgedeckt. Zu hören sind Lieder von Otto Reutter, Oscar Straus, Rudolf Nelson, Mischa Spoliansky, Werner Richard Heymann, Friedrich Hollaender und Kurt Weill. Das Kulturradio vom rbb meint: "Authentisch, emphatisch, vor allem berlinisch - ungewöhnlich in der Zusammenstellung."

Fr., 12. April 2013, 21 Uhr
Sa., 13. April 2013, 21 Uhr
Fr., 24. Mai 2013, 21 Uhr
Sa., 25. Mai 2013, 21 Uhr


Am Samstag, 2. Februar 2013, 20.15 Uhr
lief auf ARTE:

Lise Meitner - Die Mutter der Atombombe

Katherina Lange als Lise Meitner

In der Film-Doku spielt Katherina Lange die Rolle einer beeindruckenden Frau: Lise Meitner, Wissenschaftlerin und Wegbereiterin der Atombombe wider Willen, Pazifistin, Jüdin.
Ihre Biografie ist die unwahrscheinliche Geschichte einer kämpferischen Persönlichkeit, die sich gegen alle sozialen und politischen Widerstände durchsetzte.

Wiederholungen:

Di., 5. Februar 2013, 10.25 Uhr, ARTE
Sa., 9. Februar 2013, 11.25 Uhr, ARTE


Am 5. Februar 2013 wird im Berliner Willy Brandt Haus, Stresemannstr. 28, um 19.30 Uhr
eine Ausstellung über die von den Nazis aus Deutschland vertriebenen und ermordeten Bühnenkünstler eröffnet:

"Erzwungenes Finale - Ende der Vorstellung".

30 Bild-Biografien erinnern an die einst prominenten Schauspieler wie Elisabeth Bergner, Therese Giehse, Tilla Durieux, Kurt Gerron,
Otto Wallburg, Ernst Deutsch, Fritz Kortner, an Regisseure wie Max Reinhardt, Erwin Piscator und Wolfgang Langhoff.
Anschließend wird die Ausstellung im Deutschen Theater Berlin gezeigt.
Zur Ausstellungseröffnung am 5. 2. gibt es ein Gespäch zwischen Lea Rosh und Volker Kühn,
der die Ausstellung zusammengestellt und kommentiert hat.
Katherina Lange singt Lieder aus dem Ghetto.

Erzwungenes Finale, Programmheft Titelseite


Im Juni und August 2012 sind Katherina Lange und Ilja Richter,
die im Frühjahr drei Wochen lang mit dem Theaterstück

"Ein Komiker aus Versehen"

auf Deutschland -Tournee unterwegs waren, nun endlich auch in Berlin zu
sehen. Bei der musikalischen Komödie von Tilman von Blomburg handelt es sich um eine Hommage für den unvergessenen Schauspieler und Kabarettisten Theo Lingen, in der getanzt, gesungen und in viele verschiedene Rollen geschlüpft wird.

Ilja Richter, der auch die Songtexte schrieb, spielt den näselnden Komiker, der einst auf der Theaterbühne, im Kabarettkeller und auf der Leinwand die Herzen seines Publikums eroberte.
In der Inszenierung von Ulf Dietrich spielen außerdem
Daniel Große Boymann und Gideon Rapp.

Vorstellungen im Schloßpark-Theater Berlin:

16.6., 17.6., 18.6., 19.6., 27.6., 28.6., 29.6., 30.6.,
9.8., 10.8., 11.8.,
12.8., 16.8., 17.8., 18.8., 19.8., 23.8., 24.8., 25.8. und 26.8. 2012,
jeweils 20 Uhr

Katherina Lange Im Stück Theo Lingen

Katherina Lange Im Stück Theo Lingen zusammen mit Ilja Richter


Am Donnerstag, 16. Februar 2011, 19 Uhr

erinnert der Förderkreis “Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ im
Ausstellungspavillon des Holocaust- Denkmals, Cora-Berliner-Straße 2,
(gegenüber d. Eingang Ort der Information)
an die Schriftstellerin Irmgard Keun (1905-1982),
deren Bücher 1933 von den Nazis verbrannt wurden.

Moderation: Lea Rosh

Katherina Lange spielt Szenen aus Irmgard Keuns “Kunstseidenem Mädchen“


Katherina Lange und Walter Plathe plündern Tuchos Beziehungskiste:

"Fisch sucht Angel
oder

die im Bett hat immer recht

 

Das Leben ist eins der schwersten. Und erst die Liebe! Ganz zu schweigen von dem Versuch, miteinander klar zu kommen.
ER und SIE sind nun mal Wesen von unterschiedlichen Sternen, sind aus verschiedenem Holz.
Hinten noch einigermaßen ähnlich, vorn grundverschieden. Paßt das zusammen? Kommt zusammen, was offensichtlich nicht zusammengehört?
Und wenn, für wie lange? Oder gilt viel mehr: Gleich und gleich gesellt sich gern?
Auf der Suche nach Antworten auf diese grundsätzlichen, lebenswichtigen Fragen haben wir die Weltliteratur durchforstet.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Alles, was da an Statements, Liedern, Szenen, Songs, Dialogen und Alleingängen zusammenkam,
stammt von einem Autor, der wußte, wovon er sprach, wenn er zu dem Schlußkommt:
"Laßdie Liebe aus dem Spiel, wenn du liebst!" Denn: Wer mehr liebt, der muß mehr leiden.

Sein Todestag jährte sich kürzlich zum 75. Male – Kurt Tucholsky alias Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser.
Aus seinen Liedern, Szenen, Glossen und Dialogen hat Volker Kühn ein Stück montiert, das anläßlich von Tucholskys 75. Todestag
mit Katherina Lange und Walter Plathe erstmals auf die Bühne gebracht wurde.

Die CD zu diesem Stück melancholischer Beziehungskiste erscheint bei duo-phon-records,
Edition Berliner Musenkinder spezial, unter der Bestellnummer 06 45 3.

CD Fisch sucht Angel oder die im Bett hat immer recht

Doppel-CD
"Fisch sucht Angel"
oder die im Bett hat immer recht"


Katheriana Lange und Walter Plathe plündern Tuchos Beziehungskiste

Buch und Regie: Volker Kühn


25. 10. 2011:
Enthüllung einer Berliner Gedenktafel am TdW

Mit einer Berliner Gedenktafel soll an die 1921 von der Schauspielerin Trude Hesterberg in den Kellerräumen des Theater des Westens gegründete "Wilde Bühne" und das 10 Jahre später am gleichen Ort von Friedrich Hollaender betriebene "Tingel-Tangel" erinnert werden. Damit wird dieser Ort als Geburtsstätte des deutschen literarisch-politischen Kabaretts dokumentiert.
Die Enthüllung der Tafel findet in einer kleinen Feierstunde
am Dienstag, dem 25. Oktober 2011 um 10.30 Uhr im Stage Theater des Westens, Kantstr. 12, statt.
Volker Kühn
wird die Laudatio halten und auf die Bedeutung des Kabaretts eingehen, das vor 90 Jahren wegweisende Impulse gegeben hat.
Katherina Lange
wird aus diesem Anlaß einige Chansons der zwanziger Jahre vortragen.


28. 11. 2011:
Günter Neumann in der Akademie der Künste
"Schlag nach bei Neumann"
nennt sich ein Abend, auf dem Volker Kühn am Montag, 28. November, um 20 Uhr,
seine neue Doppel-CD in der Berliner Akademie der Künste, Hanseatenweg 10,
vorstellen wird. Dabei geht es vor allem um die Kabarett-Songs und Chansons des einstigen "Insulaner"-Chefs.
Neben Anmerkungen zu Leben und Werk des Berliner Kabarettisten werden auch seine bekanntesten Lieder vorgetragen.
Zu den Mitwirkenden des Programms gehören Katherina Lange, Ilja Richter und Franziska Troegner. Jürgen Beyer begleitet am Piano.


Im Januar 2012 gehen Katherina Lange und Ilja Richter drei Wochen lang mit dem Theaterstück
"Ein Komiker aus Versehen"
auf Deutschland-Tournee.
Es handelt sich dabei um eine Hommage für den Schauspieler und Kabarettisten
Theo Lingen.


VAGANTEN BÜHNE, Kantstr. 12a, 10623 Berlin
Am 28. April 2011 war die URAUFFÜHRUNG
"DA HAM WIR DEN SALAT"  
Videoausschnitt

- VOM ZICKENKRIEG HINTER DEN KULISSEN
mit KATHERINA LANGE und ANNA BÖTTCHER


Foto: Marie-Lou Sellem

Mach mir den Spargel !

Wenn sich im Theater Abend für Abend der Vorhang teilt und die Schweinwerfer zu glühen beginnen, fällt Licht auf eine Wirklichkeit ganz besonderer Art.
Da werden schon mal lammfromme Gemüter zu Hyänen und manches Heißblut zum zartbesaiteten Seelchen. Ganz anders als im richtigen Leben.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wünschte schon Schiller das "Große aller Zeiten" zu sehen und kam zu dem Schluß: Ernst ist das Leben und heiter die Kunst.
Und wenn nicht? Wenn das Heitere auf der Strecke bleibt, weil der Klamauk die Oberhand zu gewinnen droht?
Kathy und Anni, die beiden Kleindarstellerinnen, die jeden Billigjob annehmen müssen, um ihr Überleben zu sichern, haben nicht die Qual der Wahl, wenn es um die Rollen geht, in die sie da schlüpfen müssen, damit die Kasse stimmt. So finden sie sich plötzlich in einer besseren Besenkammer wieder, die als Garderobe dient, in der die beiden ihrem großen Auftritt entgegenfiebern - als Tomate und Spargel auf dem Messetand der "Grünen Woche".
Das kollegiale Geplänkel zwischen den beiden ufert rasch - da ist man sich selbst die Nächste - zum ausgewachsenen Weiberzoff hinter den Kulissen aus:
Wer darf die Tomate geben und wer muß den Spargel mimen? Und wie legt man die Rollen an? Vorder-, schwach-, flach- oder hintersinnig?
Trägt man dick auf oder unterspielt man das magere Textangebot? Wo hört die Kunst auf und fängt der Werbespot an?
Während die eine noch immer vom Gretchen, der Desdemona oder dem Käthchen träumt, hat die andere sich längst von ihren Wunschrollen verabschiedet und im Clownskostüm übergewichtige Kinder zum Verzehr von Fastfood-Produkten animiert. Und was tut man, wenn ein Fernsehangebot winkt, das zwar mehrere Drehtage verspricht, aber nur eine Rolle als mausetote Leiche zu bieten hat? Regisseur Volker Kühn hat das Stück mit Katherina Lange und Anna Böttcher entwickelt und ihnen diesen höchstvergnüglichen Zickenkrieg in der Künstlergarderobe auf den Leib geschrieben.


Frühere Veranstaltungen:

Robert Gilbert

Freitag, 8. Oktober 2010, 20 Uhr · Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg, Studiofoyer

Robert Gilbert
"Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder"

Er gilt als einer der letzten modernen Bänkelsänger und als unbestechlicher Chronist seiner Epoche: Robert Gilbert.
Viele seiner Songs gaben der Zeit, in der sie entstanden, Rhythmus und Sprache. Seine "Ervolkslieder" wurden zu Evergreens
und sind bis heute populär geblieben, so "Das gibt's nur einmal, das kommt nicht wieder" oder "Ein Freund, ein guter
Freund". Später schrieb er deutsche Fassungen für Musical-Erfolge wie "My Fair Lady" und "Cabaret". Wichtiger
waren ihm aber die Verse, mit denen er sich immer wieder einmischte, sozial engagierte Songs wie das "Stempellied"
oder die verletzlichen Zeilen aus den Jahren des Exils.
Volker Kühn skizziert Leben und Werk des Mannes, in dem Hannah Arendt einen direkten Nachfahr Heinrich Heines sah.
Gilberts Motto "Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder" ist zugleich der Titel einer Doppel-CD mit historischen Aufnahmen,
die hier erstmals vorgestellt wird.

Mit Volker Kühn, Katherina Lange, Ilja Richter, Cathlen Gawlich
Am Piano Nikolai Orloff

Eine Veranstaltung der Berliner Akademie der Künste mit freundlicher
Unterstützung der Günter Neumann-Stiftung


Schöne Bescherungen

Nach dem großen Erfolg, den Julia Stemberger, Anna Böttcher, Katherina Lange, David
Bennent, Guntbert Warns und Thomas Limpinsel vor einem Jahr am Renaissance-Theater
mit Alan Ayckbourns schwarzer Weihnachtskomödie "Frohe Feste" hatten, ist das gleiche
Schauspieler-Team nun bis zum 11. Januar 2010 in "Schöne Bescherungen"zu besichtigen.
Auch dieser Ayckbourn handelt wieder von den hochgestellten Erwartungen, die die ganze
Familie mit dem Fest der Liebe verbindet und den Pannen, die das zur Folge hat.

Szenenfoto       Szenenfoto


bereits 200 mal:
Das kunstseidene Mädchen



Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
von Irmgard Keun

mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn


Nächste Vorstellung:

Freitag, 5. März 2010, 20 Uhr

Szenenfoto

"Katherina Lange ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie springt, lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt, wirft die Beine, umgarnt die Männer - die imaginierten auf der Bühne und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher die Aktrice von einer Pose in die andere springt."
Am 5. März 2010 wird Katherina Lange in dieser Rolle zum 200. Mal zu sehen sein.
Am Piano: Nikolai Orloff.

siehe auch:
http://www.renaissance-theater.de/rtberlin/index.html


Frohe Feste

Szenefoto            Szenenfoto

Katherina Lange ist gegenwärtig eine der vielbeschäftigten Schauspielerinnen in Berlin: Nachdem sie im Dezember, Januar, Februar und April mit David Bennent, Julia Stemberger und Guntbert Warns in Alan Ayckbourns schwarzer Komödie "Frohe Feste" auf der Bühne des Berliner Renaissance-Theaters stand, war sie neben Walter Plathe an der Uraufführung von Horst Pillaus neuem Stück "Zille" im Theater am Kurfürstendamm beteiligt.

Am 2. Mai hatte sie wieder eine Premiere. Diesmal spielte sie - wieder am Renaissance-Theater und wiederum an der Seite von Guntbert Warns - drei Einakter des amerikanischen Erfolgsdramatikers Neil LaBute in

"Der große Krieg", "Die Furien", "Was Ernstes"

Plakat Der grosse Krieg   v.l.n.r. Katherina Lange, Guntbert Warns, Josefin Platt


Mittwoch, 22. Oktober 2008, 20 Uhr, Akademie der Künste, Hanseatenweg

Es hat ein Gott mich ausgekotzt…

Lieder und Texte des Brettl-Dichters Klabund

mit Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Holger Daemgen, Matthias Günther und Volker Kühn

Sein Pseudonym bastelte er aus zwei Begriffen zusammen, in denen er sich wiedererkannte - Klabautermann und Vagabund.
Eigentlich hieß er Alfred Henschke, der junge zarte Dichter aus Crossen an der Oder, der in den zwanziger Jahren als "Harfenjulius" in aller Munde war. Unter dem Titel "Klabunterbunt" hat die Akademie der Künste in Zusammenarbeit mit edel Classics zum 80. Todestag des Brettl-Dichters eine Doppel-CD mit seinen Texten und Chansons veröffentlicht. Volker Kühn, der sie zusammenstellte, zeichnet Klabunds Lebensweg nach. Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Holger Daemgen und Matthias Günther tragen einige von Klabunds Liedern und Texten vor, am Piano begleitet von Nikolai Orloff.

CD Cover Klabunterbunt

Chansons, Lieder, Gedichte und Prosa von Klabund mit Blandine Ebinger, Annemarie Hase, Kate Kühl, Katherina Lange, Barbara Schnitzler, Hanne Wieder, Daniela Ziegler, Ernst Busch, Tim Fischer u.a.
Doppel-CD edel 0014682 BCB



Es hat jeschnappt

Katherina Lange präsentierte Berliner Gossenhauer und Kiezlieder

Katherina Lange servierte am 15. November 2008 einen bunten Strauß unverwelkter Evergreens – freche, witzige, respektlose Berliner Gossenhauer und Kiezlieder. Da ist vom Gorilla seiner Villa die Rede, von zersägten Damen, von Hungerkünstlerinnen und anderen Wunderkindern, vom Dornröschen ausm Wedding und von Emil seiner unanständigen Lust. Die Texte reichen von solchen, mit denen sich der so genannte berlinernde Volksmund vor Jahrzehnten bereits seinen Reim auf Liebe, Lust und Leid, auf Gott und die Welt, auf Leben und Tod gemacht hat, bis zu Autoren wie Robert Gilbert, Tucholsky und Brecht. Aus weiter Ferne winken lächelnd auch die Größen der Kleinkunst herüber, die diese Lieder einst aus der Taufe gehoben haben: Claire Waldoff, Blandine Ebinger und Otto Reutter.

Plakat Katherina Lange


NEUE CD erschienen:

Es hat jeschnappt - Berliner Gossenhauer und Kiezlieder

Zusammenstellung und Regie: Volker Kühn
Die CD erschien bei duo-phon records, Edition Berliner Musenkinder spezial, Best.-Nr. 06 27 3

CD Cover Es hat jeschnappt


Am Montag, 26. Mai 2008, stellte Katherina Lange ihre Berliner Lieder um 20 Uhr im Bruckner-Foyer des Renaissance-Theaters vor.



Das im vergangenen Jahr auf den Berliner Jüdischen Kulturtagen aufgeführte Programm

Zores haben wir genug
Gelächter am Abgrund - Kabarettistisches im Jüdischen Kulturbund

mit , Katherina Lange, Barabara Ferun und Ilja Richter
Nikolai Orloff, Klavier
und Dragan Radosavievich, Violine

Zusammenstellung und Regie: Volker Kühn

wurde am 21. Oktober 2007 ab 19 Uhr noch einmal im neuen Jüdischen Zentrum, München,
St.-Jakobs-Platz 18, im Rahmen einer Ausstellung gezeigt, die unter dem Titel "Transit Amsterdam"das Schicksal deutscher Künstler im Exil von 1933 bis 1945 zum Thema hatte.

Der Abend brachte Ausschnitte aus den Programmen, die in den dreißiger Jahren – während der NS-Herrschaft – von der Berliner Kleinkunstbühne des Jüdischen Kulturbunds gebracht worden waren und später auch in den Konzentrationslagern gespielt wurden. Man brachte heitere Nummern, die die Wirklichkeit des trüben Alltags verdrängen sollten und den Zuhörern Mut und Zuversicht in schwerer Zeit vermittelten. Die meisten Kabarettisten wurden später in Auschwitz ermordet.



 


Home Biographie Aktuelles Programme Theater
Hörfunk Film Fernsehen Video CDs
Casting Fotos Presse Kontakt Impressum